Das Ge­heim­nis der drei Pünkt­chen

Auf ei­nige Feh­ler stößt man so häu­fig, dass man sich fragt: Jo, is denn des scho rich­tig? Recht­schrei­bung steht oft ge­gen die ver­meint­li­che „Weis­heit der vie­len“.

Ein Bei­spiel da­für lie­fern uns die Aus­las­sungs­punkte.

Al­les gleich?

Ach Mensch, ich würde ja gern, aber…
Du musst nur die …straße lang­ge­hen, hm, jetzt fällt mir der Stra­ßen­name nicht ein.
Er muss es ja wis­sen…
Bei­spiele für Zu­sam­men­schrei­bun­gen: hin­ein…, hin­aus… etc.

Viel­leicht fra­gen Sie sich, wor­auf ich hin­aus­will. Da ist doch al­les in Ord­nung, oder? 

Nicht ganz. 

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Die „kuh­haut“ ist mo­bil

Ha­ben Sie die „kuh­haut“ schon mal übers Handy auf­ge­ru­fen? Auf dem Smart­phone wurde die An­sicht bis­lang ver­klei­nert; man musste die Texte auf­zoo­men, um sie ei­ni­ger­ma­ßen le­sen zu kön­nen.

Das war nicht schön, aber ich wollte mich trotz ge­eig­ne­ter Kan­di­da­ten bis­lang nicht vom ge­lieb­ten Theme tren­nen.

Doch nun sind wir end­lich „mo­bi­li­siert“, und das ganz ohne Theme-​Wechsel. Ge­hol­fen hat ein Plug-​in mit er­staun­li­chem Leis­tungs­um­fang. Es gibt ein paar kleine Schön­heits­feh­ler, die je­doch die Freude über eine op­ti­mierte Smartphone-​Ansicht nicht trü­ben kön­nen.

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Ar­ti­kel­rück­blick

Mit Ma­the hab ich’s nicht so – aber für eine ein­fa­che Rech­nung wie 2013 – 2008 = 5 reicht es. Siehe da: Die „kuh­haut“ fei­ert am 19. Au­gust ihr ers­tes klei­nes Ju­bi­läum. Zum Fei­ern ist es noch zu früh, ein we­nig in Nost­al­gie dür­fen wir schon mal schwel­gen – zu­mal Sie viel­leicht Nut­zen dar­aus zie­hen kön­nen.

Auch wenn sich die Ar­ti­kel die­ser Web­prä­senz nie zu ei­nem ech­ten Blog sum­miert ha­ben, so ist doch ein klei­nes Ar­chiv mit Ge­dan­ken und Tipps zu Spra­che und Recht­schrei­bung ent­stan­den; ei­nige von ih­nen ha­ben kein Ver­falls­da­tum – zu­min­dest bis zur nächs­ten grö­ße­ren Re­form­än­de­rung.

Viel Spaß mit der fol­gen­den Aus­wahl!

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Ist Recht­schrei­bung ju­gend­frei?

Man kann sich die Be­zeich­nun­gen Jugendmedienschutz-​Staatsvertrag, Ju­gend­me­di­en­diens­testaats­ver­trag oder JMStV schon mal mer­ken. Kurz und ver­knappt ge­sagt geht es da­bei darum: Der deut­sche Teil des In­ter­nets soll ab 2011 quasi ei­ner FSK-​Regelung un­ter­wor­fen wer­den, so wie beim Film. 

Die Dis­kus­sion über die Welt­fremd­heit und Zen­sur­geil­heit (die­ses Wort kann ich mir wahr­schein­lich 2011 nicht mehr leis­ten ) von Po­li­ti­kern ist in vol­lem Gange. Ebenso über die Frage nach der Ver­gleich­bar­keit von In­ter­net und Film­ver­trieb bzw. –ver­leih und den Sinn von lan­des­ex­klu­si­ven Re­ge­lun­gen die­ser Art. Google hilft hier wei­ter; ei­nen in­ter­es­san­ten Über­blick bie­tet bei­spiels­weise Te­le­me­di­cus.

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selb­stän­dig oder selbst­stän­dig – ein al­ter Streit

Frü­her habe ich nicht dar­über nach­ge­dacht, dass das Wort selb­stän­dig auch mit zwei st ge­schrie­ben wer­den könnte. Bis zu je­nem Tag in der ger­ma­nis­ti­schen Sprach­fer­tig­keits­klau­sur, die zwi­schen Grund- und Haupt­stu­dium stand: Die Auf­gabe be­stand darin, ei­nen Text zu kor­ri­gie­ren.

Plötz­lich ein Black­out, Un­si­cher­heit – stimmt selb­stän­dig? Oder heißt es nicht doch selbst­stän­dig? Auch das Hilfs­mit­tel „No­tie­ren und schauen, was kor­rekt aus­sieht“ half nicht. Tja, ich kor­ri­gierte selb­stän­dig in selbst­stän­dig und konnte das dann spä­ter im­mer­hin als An­ek­dote aus der Ru­brik „Geht’s noch pein­li­cher?“ ver­wen­den. La­chen Sie nur. 

Drei Jahre nach der Klau­sur wäre die Kor­rek­tur nur über­eif­rig, aber nicht mehr falsch ge­we­sen. Schade über­dies, dass ich da­mals nicht wusste, was ich heute weiß. 

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