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	<title>Kommentare zu: Das macht Sinn</title>
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	<description>Rechtschreiben, bis das Tor fällt</description>
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		<title>Von: sato</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/20/das-macht-sinn/comment-page-1/#comment-58</link>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 13:58:33 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;b&gt;Sprachwandel und Ausdrucksf&#228;higkeit&lt;/b&gt;

Ich w&#252;rde gerne zuerst auf den letztgenannten Punkt eingehen: &#220;ber den Sprachwandel sind wir wohl &#228;hnlicher Meinung. Er findet statt, und jeder von uns wird dadurch mit Ver&#228;nderungen konfrontiert; sie schmecken uns mal besser, mal schlechter. 

Ich verstehe, was Sie am &lt;i&gt;Ticket&lt;/i&gt; befremdet: das Schwinden der Genauigkeit bzw. Treffsicherheit im Ausdruck und der unn&#246;tige Gebrauch von unpr&#228;zisen W&#246;rtern, wo die Sprache pr&#228;zisere b&#246;te. Das ist ein berechtigter Kritikpunkt. Ich m&#246;chte weder das Wort &lt;i&gt;Ticket&lt;/i&gt; noch die pr&#228;zisen Begriffe aus unserem Sprachschatz verschwinden sehen. Manchmal passt das eine besser, manchmal verwende ich lieber das andere. Wenn der eigene Sprachschatz gro&#223; genug ist und man mit ihm auch umgehen kann, ist es legitim, sich die passende Variante herauszusuchen. 

Letztes Jahr habe ich mich mit einem Englisch- und Lateinlehrer unterhalten; er erz&#228;hlte mir, dass seine Sch&#252;ler zunehmend die F&#228;higkeit verl&#246;ren, sich differenziert auszudr&#252;cken. Ich wei&#223; nicht, inwieweit das verallgemeinerbar ist, aber zumindest steht dieser Lehrer mit seiner Beobachtung nicht allein da. Darum sind solche Diskussionen wertvoll.

&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt;: Teil des Sprachwandels?&lt;/b&gt;

Wenn Sie im Zusammenhang mit &lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt; auf den Sprachwandel zur&#252;ckkommen, m&#246;chte ich anmerken: Sie gehen vermutlich davon aus, dass &lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt; Teil des Sprachwandels hin zum &quot;Denglischen&quot; ist. Ich w&#252;rde gerne abwarten, ob sich diese These im Laufe der Zeit best&#228;tigt, denn ich halte &lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt; nicht f&#252;r eine neumodische, aus dem Englischen &#252;bernommene Wendung, sondern f&#252;r eine schon lange im Deutschen existierende. Beweisen kann ich das (noch) nicht. 

Peter Eisenbergs Artikel habe ich unter anderem deshalb herangezogen, weil er zur Vorsicht mahnt, vorschnell von einem denglischen Begriff auszugehen, wo es noch gar nicht erwiesen ist. 

&lt;b&gt;&lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt; und Abstrakta&lt;/b&gt;

Ihre Entgegensetzung der Synonyme zu &lt;i&gt;haben&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;machen&lt;/i&gt; finde ich sehr bereichernd; ebenso &#252;berzeugt mich Ihre Ausf&#252;hrung zu &lt;i&gt;Unsinn machen&lt;/i&gt;, Sie haben den Unterschied zwischen &lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Unsinn machen&lt;/i&gt; sehr treffend herausgearbeitet. 

F&#252;r mich ist allerdings das von Peter Eisenberg herangezogene &lt;i&gt;Freude machen&lt;/i&gt; dem diskutierten &lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt; weitaus n&#228;her. Er erl&#228;utert dazu, dass &lt;i&gt;machen&lt;/i&gt; durchaus mit Abstrakta verwendet werden kann. 

Ich frage mich hier sogar, ob man von einer hundertprozentig w&#246;rtlichen Bedeutung ausgehen muss. Nat&#252;rlich &quot;macht&quot;, also produziert etwas nicht Sinn, aber wir verstehen, dass &lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt; eine Variante zu &lt;i&gt;Sinn ergeben&lt;/i&gt; ist. Und zwar eine sehr griffige und, wie ich finde, sch&#246;ne. Ich glaube auch, dass wir dies verstehen, weil es schon sehr lange Bestandteil unserer Sprache ist, solche Verbindungen zu kn&#252;pfen. 

Und: Wenn ich von &quot;Variante&quot; spreche, ist mir bewusst, dass oft eine Variante die andere nicht hundertprozentig abbilden kann, einen winzigen Bedeutungsunterschied - und sei er nur gef&#252;hlt - gibt es meist. In dem &quot;K&#252;hlturm&quot;-Satz w&#252;rde ich &lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt; wohl eher nicht verwenden, in anderen (ein Beispiel finden Sie im letzten Satz meines Artikels) passt es m. E. perfekt. Deshalb m&#246;chte ich auch in Bezug auf &lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt; festhalten: Gerade weil ich mich darauf berufe, dass die Sprache ihre Vielfalt an Ausdrucksmitteln nicht verlieren darf, m&#246;chte ich nicht, dass &lt;i&gt;Sinn machen&lt;/i&gt; aus dem Wortschatz gedr&#228;ngt wird. Ihre Mahnung, Sprache so pr&#228;zise wie m&#246;glich zu verwenden, hebe ich abschlie&#223;end noch einmal hervor.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><b>Sprachwandel und Ausdrucksf&#228;higkeit</b></p>
<p>Ich w&#252;rde gerne zuerst auf den letztgenannten Punkt eingehen: &#220;ber den Sprachwandel sind wir wohl &#228;hnlicher Meinung. Er findet statt, und jeder von uns wird dadurch mit Ver&#228;nderungen konfrontiert; sie schmecken uns mal besser, mal schlechter. </p>
<p>Ich verstehe, was Sie am <i>Ticket</i> befremdet: das Schwinden der Genauigkeit bzw. Treffsicherheit im Ausdruck und der unn&#246;tige Gebrauch von unpr&#228;zisen W&#246;rtern, wo die Sprache pr&#228;zisere b&#246;te. Das ist ein berechtigter Kritikpunkt. Ich m&#246;chte weder das Wort <i>Ticket</i> noch die pr&#228;zisen Begriffe aus unserem Sprachschatz verschwinden sehen. Manchmal passt das eine besser, manchmal verwende ich lieber das andere. Wenn der eigene Sprachschatz gro&#223; genug ist und man mit ihm auch umgehen kann, ist es legitim, sich die passende Variante herauszusuchen. </p>
<p>Letztes Jahr habe ich mich mit einem Englisch- und Lateinlehrer unterhalten; er erz&#228;hlte mir, dass seine Sch&#252;ler zunehmend die F&#228;higkeit verl&#246;ren, sich differenziert auszudr&#252;cken. Ich wei&#223; nicht, inwieweit das verallgemeinerbar ist, aber zumindest steht dieser Lehrer mit seiner Beobachtung nicht allein da. Darum sind solche Diskussionen wertvoll.</p>
<p><b><i>Sinn machen</i>: Teil des Sprachwandels?</b></p>
<p>Wenn Sie im Zusammenhang mit <i>Sinn machen</i> auf den Sprachwandel zur&#252;ckkommen, m&#246;chte ich anmerken: Sie gehen vermutlich davon aus, dass <i>Sinn machen</i> Teil des Sprachwandels hin zum &#8220;Denglischen&#8221; ist. Ich w&#252;rde gerne abwarten, ob sich diese These im Laufe der Zeit best&#228;tigt, denn ich halte <i>Sinn machen</i> nicht f&#252;r eine neumodische, aus dem Englischen &#252;bernommene Wendung, sondern f&#252;r eine schon lange im Deutschen existierende. Beweisen kann ich das (noch) nicht. </p>
<p>Peter Eisenbergs Artikel habe ich unter anderem deshalb herangezogen, weil er zur Vorsicht mahnt, vorschnell von einem denglischen Begriff auszugehen, wo es noch gar nicht erwiesen ist. </p>
<p><b><i>Sinn machen</i> und Abstrakta</b></p>
<p>Ihre Entgegensetzung der Synonyme zu <i>haben</i> und <i>machen</i> finde ich sehr bereichernd; ebenso &#252;berzeugt mich Ihre Ausf&#252;hrung zu <i>Unsinn machen</i>, Sie haben den Unterschied zwischen <i>Sinn machen</i> und <i>Unsinn machen</i> sehr treffend herausgearbeitet. </p>
<p>F&#252;r mich ist allerdings das von Peter Eisenberg herangezogene <i>Freude machen</i> dem diskutierten <i>Sinn machen</i> weitaus n&#228;her. Er erl&#228;utert dazu, dass <i>machen</i> durchaus mit Abstrakta verwendet werden kann. </p>
<p>Ich frage mich hier sogar, ob man von einer hundertprozentig w&#246;rtlichen Bedeutung ausgehen muss. Nat&#252;rlich &#8220;macht&#8221;, also produziert etwas nicht Sinn, aber wir verstehen, dass <i>Sinn machen</i> eine Variante zu <i>Sinn ergeben</i> ist. Und zwar eine sehr griffige und, wie ich finde, sch&#246;ne. Ich glaube auch, dass wir dies verstehen, weil es schon sehr lange Bestandteil unserer Sprache ist, solche Verbindungen zu kn&#252;pfen. </p>
<p>Und: Wenn ich von &#8220;Variante&#8221; spreche, ist mir bewusst, dass oft eine Variante die andere nicht hundertprozentig abbilden kann, einen winzigen Bedeutungsunterschied &#8211; und sei er nur gef&#252;hlt &#8211; gibt es meist. In dem &#8220;K&#252;hlturm&#8221;-Satz w&#252;rde ich <i>Sinn machen</i> wohl eher nicht verwenden, in anderen (ein Beispiel finden Sie im letzten Satz meines Artikels) passt es m. E. perfekt. Deshalb m&#246;chte ich auch in Bezug auf <i>Sinn machen</i> festhalten: Gerade weil ich mich darauf berufe, dass die Sprache ihre Vielfalt an Ausdrucksmitteln nicht verlieren darf, m&#246;chte ich nicht, dass <i>Sinn machen</i> aus dem Wortschatz gedr&#228;ngt wird. Ihre Mahnung, Sprache so pr&#228;zise wie m&#246;glich zu verwenden, hebe ich abschlie&#223;end noch einmal hervor.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco M.</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/20/das-macht-sinn/comment-page-1/#comment-57</link>
		<dc:creator>Marco M.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 20:54:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keinekuhhaut.de/?p=2045#comment-57</guid>
		<description>Man k&#246;nnte es auch anders angehen, indem man f&#252;r &quot;haben&quot; und &quot;machen&quot; passende Synonyme heraussucht:

Die K&#252;hlt&#252;rme werden jetzt gesprengt, weil sie keinen Sinn mehr

- haben, besitzen, innehaben, aufweisen
- machen, herstellen, bereiten, erzeugen

Ich m&#246;chte es einmal so beschreiben: &quot;haben&quot; ist ein Zustand, &quot;machen&quot; eine T&#228;tigkeit.

Auf Ihre Frage: K&#252;hlt&#252;rmen haben einen Sinn, aber sie machen nicht Sinn, sondern K&#252;hle. &quot;K&#252;hle machen&quot; klingt freilich sehr holprig; man sagt schlicht: K&#252;hlt&#252;rme k&#252;hlen.

Der Sinn ist ein Zustand wie Hunger oder Durst. Beides ist da und wird nicht gemacht.

Zwei abschlie&#223;ende Anmerkungen zur h&#228;ufig zu h&#246;renden Kritik an der Kritik:

- Manche Menschen entgegnen, man sage auch &quot;mach keinen Unsinn&quot;. Einerseits existiert das jedoch nur auf diese Weise. Noch nie h&#246;rte ich &quot;mach (k)einen Sinn&quot;. Andererseits ist hier der Unsinn nicht als Gegenst&#252;ck zu Sinn gemeint, sondern zu Dummheit, Quatsch, Unfug usw., wie ein Synonymw&#246;rterbuch, beispielsweise unter http://wortschatz.uni-leipzig.de, verr&#228;t.

- Wiederum andere Menschen sind der Ansicht, eine Sprache wandele sich nun einmal im Laufe der Zeit. Das ist selbstverst&#228;ndlich richtig, und jeder wird dem sp&#228;testens zustimmen, wenn er einmal versucht hat, Goethes Werther in der Originalfassung zu lesen. Aber der Punkt ist: Wohin wandelt sich eine Sprache? Sie kann sich auch zum Schlechten wandeln, indem W&#246;rter benutzt werden, die etwas nicht mehr inhaltlich genau beschreiben. Ein Beispiel hierf&#252;r ist das Wort &quot;Ticket&quot;. Sagte mir jemand, er habe gestern ein Ticket bekommen, w&#252;&#223;te ich nicht, ob es sich dabei um eine Eintrittskarte, einen Strafzettel, einen Fahrschein usw. handelt. Das hei&#223;t, wir haben deutsche und genau erkl&#228;rende W&#246;rter durch ein englisches und allgemein beschreibendes Wort ersetzt.

Die Sprache ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Sie sollte m&#246;glichst genau ausdr&#252;cken, was gemeint ist, damit keine Mi&#223;verst&#228;ndnisse entstehen. Das sollte wenigstens f&#252;r &#214;ffentlichkeit, Politik, Medien usw. gelten. Umgangssprachlich kann man selbstverst&#228;ndlich reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist, obwohl man auch salopp &quot;Eh, Alter, hat doch echt keinen Sinn, den Bruch zu machen!&quot; sagen k&#246;nnte und trotzdem halbwegs richtig spr&#228;che. ;o)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man k&#246;nnte es auch anders angehen, indem man f&#252;r &#8220;haben&#8221; und &#8220;machen&#8221; passende Synonyme heraussucht:</p>
<p>Die K&#252;hlt&#252;rme werden jetzt gesprengt, weil sie keinen Sinn mehr</p>
<p>- haben, besitzen, innehaben, aufweisen<br />
- machen, herstellen, bereiten, erzeugen</p>
<p>Ich m&#246;chte es einmal so beschreiben: &#8220;haben&#8221; ist ein Zustand, &#8220;machen&#8221; eine T&#228;tigkeit.</p>
<p>Auf Ihre Frage: K&#252;hlt&#252;rmen haben einen Sinn, aber sie machen nicht Sinn, sondern K&#252;hle. &#8220;K&#252;hle machen&#8221; klingt freilich sehr holprig; man sagt schlicht: K&#252;hlt&#252;rme k&#252;hlen.</p>
<p>Der Sinn ist ein Zustand wie Hunger oder Durst. Beides ist da und wird nicht gemacht.</p>
<p>Zwei abschlie&#223;ende Anmerkungen zur h&#228;ufig zu h&#246;renden Kritik an der Kritik:</p>
<p>- Manche Menschen entgegnen, man sage auch &#8220;mach keinen Unsinn&#8221;. Einerseits existiert das jedoch nur auf diese Weise. Noch nie h&#246;rte ich &#8220;mach (k)einen Sinn&#8221;. Andererseits ist hier der Unsinn nicht als Gegenst&#252;ck zu Sinn gemeint, sondern zu Dummheit, Quatsch, Unfug usw., wie ein Synonymw&#246;rterbuch, beispielsweise unter <a href="http://wortschatz.uni-leipzig.de">http://wortschatz.uni-leipzig.de</a>, verr&#228;t.</p>
<p>- Wiederum andere Menschen sind der Ansicht, eine Sprache wandele sich nun einmal im Laufe der Zeit. Das ist selbstverst&#228;ndlich richtig, und jeder wird dem sp&#228;testens zustimmen, wenn er einmal versucht hat, Goethes Werther in der Originalfassung zu lesen. Aber der Punkt ist: Wohin wandelt sich eine Sprache? Sie kann sich auch zum Schlechten wandeln, indem W&#246;rter benutzt werden, die etwas nicht mehr inhaltlich genau beschreiben. Ein Beispiel hierf&#252;r ist das Wort &#8220;Ticket&#8221;. Sagte mir jemand, er habe gestern ein Ticket bekommen, w&#252;&#223;te ich nicht, ob es sich dabei um eine Eintrittskarte, einen Strafzettel, einen Fahrschein usw. handelt. Das hei&#223;t, wir haben deutsche und genau erkl&#228;rende W&#246;rter durch ein englisches und allgemein beschreibendes Wort ersetzt.</p>
<p>Die Sprache ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Sie sollte m&#246;glichst genau ausdr&#252;cken, was gemeint ist, damit keine Mi&#223;verst&#228;ndnisse entstehen. Das sollte wenigstens f&#252;r &#214;ffentlichkeit, Politik, Medien usw. gelten. Umgangssprachlich kann man selbstverst&#228;ndlich reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist, obwohl man auch salopp &#8220;Eh, Alter, hat doch echt keinen Sinn, den Bruch zu machen!&#8221; sagen k&#246;nnte und trotzdem halbwegs richtig spr&#228;che. ;o)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sato</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/20/das-macht-sinn/comment-page-1/#comment-56</link>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 20:28:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keinekuhhaut.de/?p=2045#comment-56</guid>
		<description>Dieser Satz klingt tats&#228;chlich etwas merkw&#252;rdig in den Ohren. Ich glaube, aber, dass es nicht am &quot;Sinn machen&quot; liegt, sondern an der etwas saloppen Konstruktion. 

Schauen wir doch mal, wie der Satz mit den handels&#252;blichen Alternativen zu &quot;machen&quot; wirkt:

“Die K&#252;hlt&#252;rme werden jetzt gesprengt, weil sie keinen Sinn mehr ergeben.”

“Die K&#252;hlt&#252;rme werden jetzt gesprengt, weil sie keinen Sinn mehr haben.”

Ich glaube, wenn man hier streng auslegen will, kommt man auch mit &quot;ergeben&quot; oder &quot;haben&quot; auf keinen gr&#252;nen Zweig, was denken Sie?

Am ehesten ginge wohl noch &quot;haben&quot;, aber haben K&#252;hlt&#252;rme einen Sinn?

Vorl&#228;ufiges Fazit und Vorschlag: Entweder sehe ich das alles nicht so eng und lasse alle drei Begriffe zu. Oder ich formuliere um, etwa: 

&quot;Die K&#252;hlt&#252;rme werden jetzt gesprengt, weil es keinen Sinn mehr macht/ergibt/hat, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Satz klingt tats&#228;chlich etwas merkw&#252;rdig in den Ohren. Ich glaube, aber, dass es nicht am &#8220;Sinn machen&#8221; liegt, sondern an der etwas saloppen Konstruktion. </p>
<p>Schauen wir doch mal, wie der Satz mit den handels&#252;blichen Alternativen zu &#8220;machen&#8221; wirkt:</p>
<p>“Die K&#252;hlt&#252;rme werden jetzt gesprengt, weil sie keinen Sinn mehr ergeben.”</p>
<p>“Die K&#252;hlt&#252;rme werden jetzt gesprengt, weil sie keinen Sinn mehr haben.”</p>
<p>Ich glaube, wenn man hier streng auslegen will, kommt man auch mit &#8220;ergeben&#8221; oder &#8220;haben&#8221; auf keinen gr&#252;nen Zweig, was denken Sie?</p>
<p>Am ehesten ginge wohl noch &#8220;haben&#8221;, aber haben K&#252;hlt&#252;rme einen Sinn?</p>
<p>Vorl&#228;ufiges Fazit und Vorschlag: Entweder sehe ich das alles nicht so eng und lasse alle drei Begriffe zu. Oder ich formuliere um, etwa: </p>
<p>&#8220;Die K&#252;hlt&#252;rme werden jetzt gesprengt, weil es keinen Sinn mehr macht/ergibt/hat, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco M.</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/20/das-macht-sinn/comment-page-1/#comment-55</link>
		<dc:creator>Marco M.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 20:14:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keinekuhhaut.de/?p=2045#comment-55</guid>
		<description>Da&#223; &quot;macht Sinn&quot; auch inhaltlich schief daherkommt, l&#228;&#223;t sich an einem sch&#246;nen Beispiel verdeutlichen. In der Reportage eines Nachrichtensenders meinte der Sprecher: &quot;Die K&#252;hlt&#252;rme werden jetzt gesprengt, weil sie keinen Sinn mehr machen.&quot;

Doch ist die Aufgabe von K&#252;hlt&#252;rmen nicht eher das K&#252;hlen als das Sinnmachen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da&#223; &#8220;macht Sinn&#8221; auch inhaltlich schief daherkommt, l&#228;&#223;t sich an einem sch&#246;nen Beispiel verdeutlichen. In der Reportage eines Nachrichtensenders meinte der Sprecher: &#8220;Die K&#252;hlt&#252;rme werden jetzt gesprengt, weil sie keinen Sinn mehr machen.&#8221;</p>
<p>Doch ist die Aufgabe von K&#252;hlt&#252;rmen nicht eher das K&#252;hlen als das Sinnmachen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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