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	<description>Rechtschreiben, bis das Tor fällt</description>
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		<title>Ist Rechtschreibung jugendfrei?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 14:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Über den Tellerrand geblickt]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kann sich die Bezeichnungen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, Jugendmediendienstestaatsvertrag oder JMStV schon mal merken. Kurz und verknappt gesagt geht es dabei darum: Der deutsche Teil des Internets soll ab 2011 quasi einer FSK-Regelung unterworfen werden, so wie beim Film.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann sich die Bezeichnungen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, Jugendmediendienstestaatsvertrag oder JMStV schon mal merken. Kurz und verknappt gesagt geht es dabei darum: Der deutsche Teil des Internets soll ab 2011 quasi einer FSK-Regelung unterworfen werden, so wie beim Film. Die Diskussion über die Weltfremdheit und Zensurgeilheit (dieses Wort kann ich mir wahrscheinlich 2011 nicht mehr leisten <img src='http://www.keinekuhhaut.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' />  ) von Politikern ist in vollem Gange. Ebenso über die Frage nach der Vergleichbarkeit von Internet und Filmvertrieb bzw. -verleih und den Sinn von landesexklusiven Regelungen dieser Art. Google hilft hier weiter; einen interessanten Überblick bietet beispielsweise <a title="Telemedicus stellt Material zum JMStV vor" href="http://www.telemedicus.info/article/1906-Lesenswertes-Material-zum-JMStV.html" target="_blank">Telemedicus</a>.</p>
<p>Vermutlich hat das Theater um die neue Rechtschreibung der Jugend mehr Schaden zugefügt als so mancher FSK-18-Film, aber das ist natürlich nur ein Scherz. <img src='http://www.keinekuhhaut.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  So wenig ernst man den JMStV nehmen möchte, so wenig kommt man doch um ihn herum. Auch ich frage mich: Was nun? Etwa ebenfalls <a title="Heise-Artikel über VZlog.de, das 2011 aufgibt" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Blog-macht-wegen-neuem-Jugendschutzgesetz-dicht-Updates-1144566.html" target="_blank">dichtmachen</a>?</p>
<p>Wenn ich das richtig sehe, muss ich mir im Großen und Ganzen keine neuen grauen Haare wachsen lassen. Vielleicht besteht sogar die Möglichkeit, für die <em>kuhhaut </em>das Nachrichtenprivileg des § 5 VIII in Anspruch zu nehmen. Oder darf ich das gar nicht, weil ich gleichzeitig gewerbliche Angebote führe? Muss ich auf jeden Fall einen Jugendschutzbeauftragten nennen? Ja und nein oder auch vielleicht bzw. vielleicht nicht, weil nix Genaues weiß zurzeit eigentlich niemand so recht. Die fachlichen und um Beruhigung bemühten Hinweise – beispielsweise des geschätzten <em><a title="Lawblog-Einschätzung zum JMStV" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/12/01/warum-blogger-gelassen-bleiben-konnen/" target="_blank">law blog</a></em> – sind wertvoll. Es lohnt sich aber auch, die Kommentare zu lesen, die zum Teil durchaus berechtigte Zweifel am Vetter’schen Optimismus beisteuern. Der Teufel liegt im verschieden auslegbaren Detail und in der Praxis.</p>
<p>Ich frage mich beispielsweise: Wie sieht es denn mit Verlinkungen aus? Wenn mein Blog rein und fein ist, ich aber auf ein Blog verweise oder verlinke, das im 4536. Artikel das Wort <em>f&#8230; </em>führt, habe ich mich dann selbst &#8220;beschmutzt&#8221;?</p>
<p>Momentan tut sich politisch ein klein wenig Hoffnung auf, denn zumindest die Grünen <a title="Telopolis über die Richtungswechsel bei den Grünen in Sachen JMStV" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33758/1.html">wachen</a> wohl gerade auf. Die Betonung liegt auf klein, weil ich den Graben zwischen Politik und Vernunft für unüberbrückbar halte.</p>
<p>Fest steht: Es gibt die nächsten Tage reichlich Lektüre, um sich mehr Durchblick zu verschaffen. Ich halte für alle Fälle schon mal nach einem Jugendschutzbeauftragten Ausschau.</p>
<h3>Ergänzende Artikel [Edit]</h3>
<p><a title="Stefan Engelns Antwort auf Udo Vetter" href="http://www.engeln.de/2010/12/01/jmstv-blogger-und-die-lasslichen-einschatzungen/" target="_blank">www.engeln.de/2010/12/01/jmstv...die-lasslichen-einschatzungen/</a></p>
<p><a title="Eine weitere Widerrede vom Pottblog" href="http://www.pottblog.de/2010/12/02/warum-udo-vetter-und-robert-basic-sich-in-sachen-jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv-und-die-auswirkungen-auf-blogs-irren/" target="_blank">www.pottblog.de/2010/12/02/war...-auswirkungen-auf-blogs-irren/</a></p>
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		<title>selbständig oder selbstständig &#8211; ein alter Streit</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/11/10/selbstaendig-oder-selbststaendig/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 15:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laut-Buchstaben-Zuordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher habe ich nicht darüber nachgedacht, dass das Wort selbständig auch mit zwei st geschrieben werden könnte. Bis zu jenem Tag in der germanistischen Sprachfertigkeitsklausur, die zwischen Grund- und Hauptstudium stand: Die Aufgabe bestand darin, einen Text zu korrigieren. Plötzlich ein Blackout, Unsicherheit &#8211; stimmt selbständig? Oder heißt es nicht doch selbstständig? Auch das Hilfsmittel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher habe ich nicht darüber nachgedacht, dass das Wort <em>selbständig</em> auch mit zwei <em>st</em> geschrieben werden könnte. Bis zu jenem Tag in der germanistischen Sprachfertigkeitsklausur, die zwischen Grund- und Hauptstudium stand: Die Aufgabe bestand darin, einen Text zu korrigieren. Plötzlich ein Blackout, Unsicherheit &#8211; stimmt <em>selbständig</em>? Oder heißt es nicht doch <em>selbstständig</em>? Auch das Hilfsmittel &#8220;Notieren und schauen, was korrekt aussieht&#8221; half nicht. Tja, ich korrigierte <em>selbständig</em> in <em>selbstständig</em> und konnte das dann später immerhin als Anekdote aus dem Land der totalen Peinlichkeit verwenden. Lachen Sie nur.</p>
<p>Drei Jahre nach der Klausur wäre die Korrektur nur übereifrig, aber nicht mehr falsch gewesen. Schade überdies, dass ich damals nicht wusste, was ich heute weiß.</p>
<p><span id="more-2357"></span></p>
<h2>Ein Wort, drei Meinungen</h2>
<p>Zur Schreibung des Wortes <em>selbst(st)ändig</em> sind im Wesentlichen zwei Positionen gängig:</p>
<p>1. An den Stamm <em>selb-</em> (den wir z. B. von <em>selber</em> kennen, der also durchaus noch existiert) wird <em>ständig</em> rangehängt, darum heißt es <em>selbständig</em>. Die seit 1996 zugelassene Form <em>selbstständig</em> ist eine weitere überflüssige Variante der neuen Rechtschreibung.</p>
<p>2. Bei diesem Wort wurden <em>selbst</em> und <em>ständig</em> zusammengesetzt, und deshalb schreibt man es am besten mit Doppel-<em>st</em>, also <em>selbstständig</em>. Das zweite <em>st</em> wurde ja nur weggelassen, weil es der Aussprache besser entspricht und weil sich <em>stst</em> vielleicht sperriger liest.</p>
<p>Lange nach meinem Klausur-Fauxpas stieß ich auf eine dritte Meinung, und die forderte mich heraus, der Sache genauer nachzugehen. Theodor Ickler behauptet in seinem Buch &#8220;Falsch ist richtig&#8221; nämlich Folgendes: <em>selbständig</em> und <em>selbstständig</em> sind keineswegs orthografische Varianten, sondern zwei verschiedene Wörter. Älter ist das vom Stamm <em>selb-</em> gebildete <em>selbständig</em>, aber auch <em>selbstständig</em> war zu keinem Zeitpunkt falsch und hätte schon immer als eigenständiger Eintrag im Wörterbuch Platz finden müssen. Ebenso seltsam findet es Ickler, dass nach der Rechtschreibreform das ältere Wort vom Bann der sich modern wähnenden Anwender getroffen wurde.</p>
<p>Ich möchte wetten, dass Sie eben dasselbe dachten wie ich nach der Lektüre: Hö? Zwei Wörter? Und was bedeuten die dann jeweils? Diese Frage ist keinesfalls irrelevant, denn um zwei Wörter annehmen zu können, bräuchte man auch einen erkennbaren Bedeutungs- und Gebrauchsunterschied. Vielleicht sind sie Synonyme? Ich verwende den Begriff <em>Wort</em> (bzw. <em>Wörter</em>) ob der genannten Problematik im Folgenden in Anführungsstrichen.</p>
<h2>Ein alter Streit in der Sprachwissenschaft</h2>
<p>Die beiden „Wörter“ existierten tatsächlich lange Zeit nebeneinander. Und schon seit langem sind sie Gegenstand sprachwissenschaftlicher Meinungsverschiedenheiten. Zum Beispiel war man sich nicht einig darüber, welches Wort das ältere sei. Und natürlich das &#8220;bessere&#8221;. Das Grimm’sche Wörterbuch (ab 1838) favorisierte <em>selbstständig</em>. Grimm war nicht glücklich damit, dass sich die preußische Schulorthographie gegen <em>selbstständig</em> entschieden hatte; in den preußischen Rechtschreibregelungen war eine klare Entscheidung zugunsten von <em>selbständig</em> gefallen.</p>
<p>Auch im Duden wurde <em>selbstständig</em> früher nicht geführt &#8211; bis zur Rechtschreibreform von 1996, die die beiden &#8220;Wörter&#8221; zu gleichberechtigten orthografischen Varianten erklärte.</p>
<h2>Fazit und mein eigener Senf</h2>
<p>Kein Wunder, dass sich Anwender mit der Auswahl von Varianten schwertun, wenn diese auch in der Sprachwissenschaft heißdiskutiert sind. Diese Unsicherheiten werden naturgemäß auch in die Wörterbücher mit hineingetragen. Ob Empfehlungen für eine Variante das probate Mittel sind, mit solchen Zweifelsfällen umzugehen, sei grundsätzlich dahingestellt. Ich ziehe mir den Schuh als treuer Fan von <em>selbständig</em> natürlich genauso an.</p>
<p>Warum ich an <em>selbständig</em> so hänge? Der eine Grund ist leicht vermittelt: Ich will den Lesern kein zweites <em>st</em> vors Auge schmeißen, wenn’s nicht nötig ist. Das Weglassen des <em>st</em> stellt eine Leseerleichterung dar. Der zweite Grund bewegt sich im Bereich des persönlichen Sprachempfindens: Viele der nichtsubstantivischen Zusammensetzungen mit <em>selbst</em> kann man im Regelfall erweitern und damit – mal besser, mal schlechter – paraphrasieren: Wer selbstverliebt ist, ist in sich selbst verliebt, wer selbstverantwortlich ist, zeigt sich für sich selbst verantwortlich. Und so weiter. Bei <em>selbstvergessen</em> funktioniert die Ersetzung nicht, es heißt nicht etwa, dass man sich selbst vergisst. Aber sogar hier kann man die beiden eigenständigen Wörter und ihren Bezug zueinander klar erkennen. Doch wie soll ich mir das bei <em>selbst</em> und <em>ständig</em> zurechtbiegen? Zumindest sehe ich einen deutlichen Unterschied zwischen den aus <em>&#8220;selbst</em> + anderes Wort&#8221; gebildeten Zusammensetzungen und <em>selbständig</em>.</p>
<p>Egal, welcher Argumentation wir uns anschließen und für welches &#8220;Wort&#8221; bzw. welche Form wir uns entscheiden, wir können zumindest nichts mehr falsch machen.</p>
<h3>Weiter- und nachlesen</h3>
<p>Ickler, Theodor: Falsch ist richtig. München 2006, S. 105 &#8211; 108</p>
<p><a title="Eintrag zu &quot;selbst&quot; im Grimm'schen Wörterbuch" href="http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemmode=lemmasearch&amp;mode=hierarchy&amp;textsize=600&amp;onlist=&amp;word=selbst&amp;lemid=GS25751&amp;query_start=1&amp;totalhits=0&amp;textword=&amp;locpattern=&amp;textpattern=&amp;lemmapattern=&amp;verspattern=#GS25751L0" target="_blank">Deutsches Wörterbuch von Jakob und Wilhelm Grimm online, Eintrag <em>selbst</em></a> (ein <a title="Startseite Wörterbuch von Jakob und Wilhelm Grimm" href="http://germazope.uni-trier.de/Projects/DWB" target="_blank">Projekt</a> des Kompetenzzentrums für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier)</p>
<h3>Anmerkung in eigener Sache</h3>
<p><span style="font-size: x-small;">Mein herzlicher Dank geht an Dr. Olaf Krause (Universität Hannover) und Prof. Thomas Becker von der Universität Bamberg für die wertvollen Anregungen zu den verschiedenen Positionen. Prof. Becker verdanke ich auch den Hinweis auf das Grimm&#8217;sche Wörterbuch und einige Informationen zum historischen Abriss dieses Artikels. Nicht alle konnten verwertet werden, aber alle waren hilf- und aufschlussreich.</span></p>
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		</item>
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		<title>Aber bitte mit Komma (Teil 2)</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/02/16/aber-bitte-mit-komma-teil-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 16:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeichensetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Bedeutungsunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungshilfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Teil dieses Artikels ging es um das Komma vor "aber", "jedoch", sondern in Sätze wie "Klein, aber fein".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small;">Im <a title="&quot;Aber bitte mit Komma&quot;, Teil 1" href="http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/28/aber-bitte-mit-komma-teil-1/" target="_blank">ersten Teil</a> dieses Artikels ging es um das Komma vor <em>aber</em>, <em>jedoch</em>, <em>sondern </em>in Sätzen wie <em>Klein, aber fein</em>.</span></p>
<h2>Einschub oder kein Einschub?</h2>
<p>„Jetzt ist alles klar“, reiben Sie sich die Hände, und plötzlich türmt sich der folgende Satz vor Ihnen auf:</p>
<div class="eingerueckt">
<p><em>Ängstlich, aber doch voller Hoffnung, schritten sie auf ihr Ziel zu.</em></p>
</div>
<p>Hier stellt sich die Frage: Ist das zweite Komma &#8211; nach <em>Hoffnung</em> &#8211; korrekt?</p>
<p><span id="more-2280"></span><br />
Ich kann Ihnen eines vorab verraten: Dieser Punkt ist nicht explizit in der amtlichen Regelung geklärt. Und selbst die Auskenner zerbrechen sich darüber den Kopf. Beruhigen kann ich Sie aber auch: Vermutlich haben Sie bislang nicht so viel falsch gemacht, weil die Möglichkeiten umfangreicher sind, als man vermuten mag.</p>
<p>Der Duden-Band „Punkt, Komma und alle anderen Satzzeichen“ (5. Aufl., 2007) vertritt die Meinung, hier dürfe kein zweites Komma stehen. Ich stimme dem zu, der Satz wird nach <em>Hoffnung </em>einfach fortgesetzt; es handelt sich im Regelfall nicht um einen Einschub.</p>
<h2>Ausnahmen von der Regel</h2>
<p>Wie gesagt, im Regelfall. Denn es gibt Fälle, wo sich <em>aber doch voller Hoffnung</em> durchaus als Einschub verstehen lässt. Deshalb hat der Duden-Band ein Türchen offengelassen: „Manchmal kann man ein zweites Komma setzen, um die Entgegensetzung als weniger wichtigen Zusatz zu kennzeichnen.“ (Seite 106)</p>
<p>Das „weniger wichtig“ möchte ich relativieren. Durch das zweite Komma kann der der betreffende Textteil auch besonders hevorgehoben werden, dann ist er nicht weniger wichtig, im Gegenteil. In einer der älteren Auflagen des genannten Bändchens findet sich dazu ein schönes Beispiel (ebenfalls Seite 106):</p>
<div class="eingerueckt">
<p><em>Meine Schwester, jedoch nicht ihren Verlobten[,] hatten sie eingeladen.</em></p>
</div>
<p>Dies lässt sich auf zweierlei Weise lesen. Die erste Lesart entspricht der Duden-Bewertung, dass es sich um einen weniger wichtigen Zusatz handelt. Ein Beispiel dazu: &#8216;Meine Schwester hatten sie eingeladen. Ihren Verlobten übrigens nicht.&#8217;</p>
<p>Die zweite Lesart hebt den Umstand, dass der Verlobte nicht eingeladen wurde, als besonders nennenswert hervor. Beispiel: &#8216;Meine Schwester hatten sie eingeladen. Aber nicht ihren Verlobten, stell dir das mal vor, sie musste alleine dorthin gehen, und Peter war ganz schön sauer.&#8217;</p>
<p>Ich finde übrigens, dass das Komma bei <em>aber </em>weglassbarer ist als bei <em>jedoch</em>. In obigem Satz würde es mir schon schwerfallen, das Komma auf Urlaub zu schicken<em> (Meine Schwester, jedoch nicht ihren Verlobten hatten sie eingeladen.)</em></p>
<p>Für die besprochenen Fälle können wir also festhalten:</p>
<ul>
<li>Regulär nur ein Komma</li>
<li>In Ausnahmefällen als Einschub wertbar und dann mit zwei Kommas</li>
</ul>
<h2>Achtung: Der Bezug entscheidet mit</h2>
<p>Geht’s noch ein bisschen spezieller? Aber ja:</p>
<div class="eingerueckt">
<p><em>Ihr Verlobter wurde von den Schulzes, aber auch von den Müllers nicht eingeladen.</em></p>
</div>
<p>Was ist in diesem Beispiel anders als in den vorigen? Man sieht es nicht auf den ersten Blick: <em>aber </em>bezieht sich hier nicht auf <em>von den Müllers</em>, sondern auf <em>auch</em>, es verstärkt dieses <em>auch </em>quasi. Mit geringem Bedeutungsverlust könnte man umformulieren:</p>
<div class="eingerueckt">
<p><em>Ihr Verlobter wurde von den Schulzes und [auch] von den Müllers nicht eingeladen.</em></p>
</div>
<p>Oder lassen Sie <em>auch</em> einfach weg &#8211; ergibt der Satz dann die gleiche Bedeutung? Nein:</p>
<div class="eingerueckt">
<p><em>Der Verlobte wurde von den Schulzes, aber von den Müllers nicht eingeladen. </em></p>
</div>
<p>In solchen Fällen ist die Duden-Redaktion der Meinung, hier dürfe kein Komma gesetzt werden. (Siehe weiterführende Links unten.) Der schon erwähnte Duden-Band widerspricht mit einem Beispiel, das sehr ähnlich aussieht:</p>
<div class="eingerueckt">
<p><em>Die meisten Eltern, aber auch einige Lehrer[,] waren dafür.</em></p>
</div>
<p>Hier kommt man nun wirklich ins Grübeln. Entspricht dieses Beispiel dem vorigen? Beide Tests sagen ja: Vergleichen Sie mit dem vorigen Beispiel, so kommt erwartungsgemäß heraus, dass die Ersetzung mit <em>und</em> funktioniert; das Weglassen von <em>auch</em> geht wieder schief:</p>
<div class="eingerueckt">
<p><em>Die meisten Eltern und [auch] einige Lehrer waren dafür.</em> </p>
<p><em>Die meisten Eltern, aber einige Lehrer waren dafür.</em> </p>
</div>
<p>Passt also. Und trotzdem ist es meines Erachtens bei diesem Satz eher denkbar, ein zweites Komma zu setzen, als bei unserem Beispiel mit dem Verlobten. Letztlich werden sich aber immer Kontexte finden lassen, die auch eine Interpretation als Einschub und damit ein Komma ermöglichen.</p>
<p>Schwierig? Ja, schon. In diesem Bereich muss man sich gegebenenfalls den Einzelfall genau ansehen, und oft macht man es ja auch intuitiv richtig. </p>
<h3>Nach- und weiterlesen</h3>
<p>Berger, Dieter: Komma, Punkt und alle anderen Satzzeichen. 2., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim 1982 (älterer Duden-Band)</p>
<p>Stang, Christian; Steinhauer, Anja: Komma, Punkt und alle anderen Satzzeichen. 5., neu bearbeitete Auflage. Mannheim 2007 (Neuauflage des Duden-Bands)</p>
<p>Auf dem Blog <a title="Blog &quot;Neue deutsche Rechtschreibung&quot;" href="http://www.neue-rechtschreibung.net/" target="_blank">Neue deutsche Rechtschreibung</a> habe ich über dieses Thema mitdiskutiert:<br />
<a title="Diskussion auf &quot;Neue deutsche Rechtschreibung&quot;" href="http://www.neue-rechtschreibung.net/2010/01/11/knifflige-kommas/" target="_blank">www.neue-rechtschreibung.net/2010/01/11/knifflige-kommas/</a> (siehe Kommentare)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nach dem BuchSW ist vor dem BuchSW</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/02/11/nach-dem-buchsw-ist-vor-dem-buchsw/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 22:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Über den Tellerrand geblickt]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zauberer von Oz öffnet Dorothy die Tür zum Land jenseits des Regenbogens und staunt angesichts der farbenfrohen Welt, die sich vor ihr auftut. Jeder Schritt erweist sich als kleines Abenteuer, man weiß nie genau, ob man das Richtige sagt oder tut, ist verwirrt und will eigentlich nur heim. Und dennoch kann man sich der Faszination des Ganzen nicht entziehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wunderland</h2>
<p>Im<em> Zauberer von Oz</em> öffnet Dorothy die Tür zum Land jenseits des Regenbogens und staunt angesichts der farbenfrohen Welt, die sich vor ihr auftut. Jeder Schritt erweist sich als kleines Abenteuer, man weiß nie genau, ob man das Richtige sagt oder tut, ist verwirrt und will eigentlich nur heim. Und dennoch kann man sich der Faszination des Ganzen nicht entziehen.</p>
<p>Vielleicht sehe ich nur zu viele Filme, aber als Social-Web-Newbie fühle ich mich ein wenig wie nach Oz gewirbelt. Wie gut, dass es die gute Fee <a title="Literaturportal LOVELYBOOKS" href="http://www.lovelybooks.de/" target="_blank">LOVELYBOOKS</a> gibt, die Verlags- und Buchmenschen am letzten Freitag eingeladen hat, mit der neuen Welt des Social Web etwas vertrauter zu werden, die Vorzüge und Chancen kennenzulernen, die es bietet.</p>
<p><span id="more-2216"></span></p>
<p>Sieben Profis gaben Einblicke in ihre Social-Media-Arbeit. Sie bekannten ehrlich, dass sie keine perfekte, garantierte Werbestrategie gefunden haben, die sich in prahlenden Zahlen ausdrücken ließe. Das machte die Vorträge sehr sympathisch.</p>
<p>Dafür waren sich die Experten einig, dass Freude und die Lust am Erkunden Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit mit Twitter und Co. sind. Die Definition für den Nutzen bzw. Erfolg muss dabei jeder selbst finden. Und die Tools, die einem am griffigsten in der Hand liegen, ebenso.</p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Fazit 1</strong></span><span style="color: #888888;"><strong>: </strong></span>Das Social Web eignet sich gut für Spielkinder wie mich, man darf der Lust am Ausprobieren frönen. Was nicht klappt, ist nicht automatisch ein Misserfolg, sondern Teil des Lernprozesses.</p>
<h2>Qualität &#8211; was ist das?</h2>
<p>Etwas verwirrt hat mich die Qualitätsdiskussion zu Beginn, bei der klar wurde, dass im Social Web oft die Menge der Empfehlungen ein Wegweiser zum „Guten“ ist. Heißt das, dass wir Qualität und Quantität zu einem Begriff verschmelzen können respektive müssen?</p>
<p>Die schwierige Frage nach der Messbarkeit von Qualität kann und will ich nicht beantworten. Mir geht es ja selbst auch so, dass ich schaue: Wie viele Kommentare stehen in dem Blog, das ich gerade angesurft habe? Wo ist es bei Google platziert? (Ich hätte es in aller Regel nicht mal gefunden, wenn es auf Seite 450 stünde …). Wie viele Menschen sprechen gut darüber? Wie viele Follower hat Twitterer XY? Andererseits habe ich erst kürzlich wieder erlebt, dass die subjektiv empfundene Qualität eines Tausend-plus-Twitter-Accounts mir gar nicht schmeckte. Und manches entdeckt man nur beim Tiefseegoogeln.</p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Fazit 2</strong></span><span style="color: #888888;"><strong>:</strong></span> Das Social Web ermöglicht auch das Gegenteil der &#8220;Quantlität&#8221;: nämlich die Entdeckung und die Weitergabe dessen, was sich jenseits des Zählbaren befindet. Dass auch dies in Empfehlungen münden kann, ist ja nicht schlecht.</p>
<h2>Welches Medierl hätten’s denn gern?</h2>
<p>Twitter, Facebook, XING, MeinVZ, FriendFeed, Formspring.me, Twick.it, das brandneue Google Buzz und, und, und: Hilfe! Die Gratwanderung zwischen „Ich brauch den ganzen Mist nicht“ und „Ich muss überall drin sein“ lässt sich nach meiner schmalen Erfahrung meistern, indem man im eigenen Tempo erkundet, womit man am besten klarkommt, was zu einem selbst und zur Webpräsenz passt.</p>
<p>Mit Twitter werde ich gerade warm. Mal eine Befindlichkeit loswerden, ein Scherzchen machen, gute Links entdecken, Rechtschreibfragen klären, Menschen und Projekte kennenlernen, Tipps geben und vieles mehr lässt sich mit 140 Zeichen realisieren. Manchmal ist das knifflig, denn nicht alles, was man retweeten oder kommentieren möchte, eignet sich als 140-Zeilen-Nachricht. Wieder was gelernt.</p>
<p>Ich musste in den letzten Tagen öfter an den &#8220;KrimiFranz&#8221; und die morgendliche Kaffeetasse vorm Computer denken. Der Anstieg von drei auf derzeit 36 Follower bei Twitter fühlt sich toll an, hat mich aber zunächst vor neue Rezeptions-Herausforderungen gestellt. Es spielt sich so langsam ein und macht richtig Spaß. Bleibt nur die Frage: Wie bekommen das eigentlich diejenigen mit 500 oder gar 1000 Followern auf die Reihe? Sollte ich jemals in diese Sphären gelangen, werde ich berichten.</p>
<p>Facebook hat für mich weiterhin einen hohen Nervfaktor und zu wenig Perspektive, für die &#8220;kuhhaut&#8221; sinnvoll genutzt zu werden. Momentan nutze ich den Account eher, um zum Beispiel über die <a title="BuchSW auf Facebook" href="http://www.facebook.com/BuchSW" target="_blank">BuchSW-Seite</a> auf dem Laufenden zu bleiben, was auch kein schlechter Grund ist, dort zu verweilen. Morgen kann übrigens schon wieder alles anders sein.</p>
<p><span style="color: #888888;"><strong>Fazit 3:</strong></span> Im Social Web sind die Beine dem Weg zum Ziel immer noch näher als der Kopf.</p>
<h3>Weiterlesen</h3>
<p>Auf der <a title="LOVELYBOOKS-Seite zum Event &quot;Social Web&quot;" href="http://www.lovelybooks.de/aktion/buch-socialweb" target="_blank">Event-Seite von LOVELYBOOKS</a> findet sich alles, was das Herz begehrt: Ausschnitte vom Livestream, die gerettet werden konnten; Berichte; Nachbetrachtungen; das Programm; die Teilnehmerliste etc.</p>
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		<item>
		<title>Aber bitte mit Komma (Teil 1)</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/28/aber-bitte-mit-komma-teil-1/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 21:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeichensetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Bedeutungsunterschiede]]></category>
		<category><![CDATA[Eselsbrücken]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist beliebt, vor aber, sondern und (je)doch das Komma wegzulassen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist beliebt, vor <em>aber</em>, <em>sondern </em>und<em> (je)doch</em> das Komma wegzulassen:</p>
<div class="eingerueckt"><em>Kurz aber gut.</em><br />
<em>Langsam aber sicher.<br />
Nicht heute sondern morgen.</em></div>
<div style="padding-top: 20px;"><!-- Abstand --></div>
<p>Vermutlich überlegen sich die Schreiber, dass beispielsweise <em>Teuer und gut</em>, <em>Sowohl langsam als auch sicher</em> ohne Komma geschrieben werden, und setzen diese Konstruktionen mit den obigen gleich.</p>
<p>Indem wir uns im Vergleich ganze Sätze mit <em>und </em>bzw. <em>aber </em>ansehen, gelangen wir zur Fehlerquelle.</p>
<div class="eingerueckt"><em>Der Esel iaht(,) und der Hund bellt. </em></div>
<div style="padding-top: 20px;"><!-- Abstand --></div>
<p>Gegenbeispiel:</p>
<div class="eingerueckt"><em>Der Esel ist mucksmäuschenstill, aber der Hund bellt. </em></div>
<div style="padding-top: 20px;"><!-- Abstand --></div>
<p>Im Satz mit <em>aber </em>dürfen Sie das Komma nicht weglassen. Warum?</p>
<p><em>aber</em>, <em>sondern</em> und <em>jedoch </em>stellen zwei Sätze oder Begriffe einander entgegen und heißen folgerichtig &#8220;entgegensetzende&#8221; oder &#8220;adversative Konjunktionen&#8221;. Vielleicht &#8211; als Merkhilfe &#8211; vergleichbar den Spielern einer Football-Mannschaft: Stünden sie brav nebeneinander, gäbe es kein Spiel. Konstruktionen mit <em>aber </em>und <em>und </em>sind zwei Paar Schuhe.</p>
<p>Vor <em>aber</em>, <em>sondern</em>, <em>jedoch </em>steht immer ein Komma, wenn sie zwei Satzglieder oder Sätze verbinden. Ja, auch dann, wenn nur zwei, drei Wörtchen durch die Konjunktion zusammengefügt werden:</p>
<div class="eingerueckt"><em>Kurz, aber gut.<br />
Langsam, aber sicher.<br />
Nicht heute, sondern morgen.</em></div>
<div style="padding-top: 20px;"><!-- Abstand --></div>
<p>Sie lächeln sicher milde, wenn ich Ihnen erkläre, dass in den folgenden beiden Fällen natürlich kein Komma vor <em>aber </em>steht. Anders als in sämtlichen vorangegangenen Beispielen werden hier nicht Begriffe einander entgegengesetzt.</p>
<div class="eingerueckt"><em>Hildegard aber konnte damit nicht leben.</em><br />
<em>Da jedoch das Geld fehlte &#8230;</em></div>
<div style="padding-top: 20px;"><!-- Ich bin ein Abstand --></div>
<p>Das war doch alles einfach? Bleiben Sie dran. <img src='http://www.keinekuhhaut.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Mag Google Rechtschreibung?</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/26/mag-google-rechtschreibung/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 22:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über den Tellerrand geblickt]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Rechtschreibung im Internet gibt es geteilte Meinungen. Die einen halten das WWW für eine Art Hort des organisierten Analphabetentums; die anderen denken, solange man Texte irgendwie verstünde, wäre jeder Gedanke an korrekte Schreibung überflüssig. Gerade für diejenigen, die sich damit befassen, ihre Seiten googlefreundlich zu gestalten, könnte das Thema Rechtschreibung relevanter sein, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Rechtschreibung im Internet gibt es geteilte Meinungen. Die einen halten das WWW für eine Art Hort des organisierten Analphabetentums; die anderen denken, solange man Texte irgendwie verstünde, wäre jeder Gedanke an korrekte Schreibung überflüssig.</p>
<p>Gerade für diejenigen, die sich damit befassen, ihre Seiten googlefreundlich zu gestalten, könnte das Thema Rechtschreibung relevanter sein, als sie bislang ahnten. Martin Mißfeldt hat sich in seinem <a title="Artikel über Google und Rechtschreibung auf dem tagSeoBlog" href="http://www.tagseoblog.de/rechtschreibung-ein-ranking-faktor-blogkommentare-korrigieren">tagSEOBlog</a> damit auseinandergesetzt. Ausgangspunkt ist Mißfeldts Beobachtung, dass Seiten mit korrekter Rechtschreibung stets auf vorderen Plätzen lägen. Außerdem bietet Google Alternativvorschläge, wenn man sich mal verschrieben hat.</p>
<p>Mißfeldt hat ein interessantes Experiment veranstaltet, das er im verlinkten Artikel ausführlich beschreibt, es sei hier nur kurz zusammengefasst.</p>
<p><span id="more-2111"></span></p>
<p>Der Autor hat mehrere Texte ins Rennen geschickt, die er mit verschiedenen Fehlerquoten ausgestattet hat. Am Ende einer kurvigen Prüfungsreihe stimmten Resultat und Ausgangshypothese überein: Die fehlerlastigeren Texte mussten im Laufe der Zeit das Feld räumen und es den fehlerfreieren überlassen. Laut Mißfeldt ist es durchaus möglich, dass Google Seiten, die schon länger existieren, im Laufe der Zeit immer gründlicher auswertet und deshalb die rechtschreibstärkeren immer weiter in den Vordergrund rücken.</p>
<p>Mißfeldt zieht zwei Schlüsse aus diesem Resultat: Zum einen ist es sinnvoll, seine eigenen Texte einer gründlichen Prüfung zu unterziehen. Ob Rechtschreibprüfungstools dafür ausreichen, ist eine Frage, die ich an dieser Stelle offenlasse. Für Google könnten sie durchaus hinreichend sein.</p>
<p>Zum anderen kann es sich lohnen, Kommentare des eigenen Blogs zu korrigieren, weil auch diese zum Rankingergebnis ihren Beitrag leisten. Das leuchtet ein, hat aber natürlich Schattenseiten: Je nachdem, wie viele Kommentare man als Blogschreiber täglich durchzählt, kann es zu einer lebensfüllenden Aufgabe werden, sie alle zu bearbeiten. Und vielleicht ist nicht jeder Kommentator glücklich damit, seine Anmerkungen korrigiert zu sehen. Ich hätte schon Berührungsängste bei den Texten anderer. Doch das Argument, auf diese Weise googlefreundlicheren Content anbieten zu können, ist nicht zu verachten.</p>
<p>Am Ende bleibt noch eine weitergehende Überlegung, die all diejenigen betrifft, die sich der alten Rechtschreibung verpflichtet fühlen. Wenn korrekte Rechtschreibung ein Google-Wahlhelfer ist, dann vermute ich, dass hier die neue der alten Rechtschreibung vorgezogen wird. Die bereits erwähnten Alternativvorschläge zu Suchbegriffen ereilen einen auch, wenn man Begriffe nach der alten Schreibung eingegeben hat.</p>
<p>Ein weiterer Knackpunkt ist: Wie sieht es mit Variantenschreibungen aus? Bevorzugt Google zum Beispiel die vom Duden favorisierten Varianten, oder erkennt die Suchmaschine andere Varianten gar nicht an? Welche Instanz entscheidet bei Google, was korrekte Rechtschreibung ist? Und was ist, wenn Google sich sich mal irrt?</p>
<p>Es bleibt auf jeden Fal interessant, dieses Thema weiterzuverfolgen. Mein persönliches Fazit: Rechtschreibung ist nicht egal &#8211; auch dem Suchgiganten Google nicht. Damit kann ich trotz der genannten Vorbehalte gut leben.</p>
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		<title>Das macht Sinn</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/20/das-macht-sinn/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 14:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grammatik-Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Laut gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Helferlein]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie schon mal von den Anglizismusjägern eins auf den Deckel bekommen, weil Sie der Meinung waren, etwas mache Sinn? Wenn Ihnen das (wieder) passiert, dürfen Sie gern mit einem der bekanntesten deutschen Sprachwissenschaftler im Rücken kontern: Nach derzeitigem Wissensstand handelt es sich bei Sinn machen um keinen Anglizismus, zumindest kann dies nicht belegt werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie schon mal von den Anglizismusjägern eins auf den Deckel bekommen, weil Sie der Meinung waren, etwas mache Sinn? Wenn Ihnen das (wieder) passiert, dürfen Sie gern mit <a title="Vortrag von Peter Eisenberg, auf mediensprache.net dokumentiert" href="http://www.mediensprache.net/de/basix/reports/eisenberg_2007-12-12.aspx" target="_blank">einem der bekanntesten deutschen Sprachwissenschaftler</a> im Rücken kontern: Nach derzeitigem Wissensstand handelt es sich bei <em>Sinn machen</em> um keinen Anglizismus, zumindest kann dies nicht belegt werden. Ich wette mal, ähnlich wie im Fall von <em>etwas erinnern</em> wird noch ein Beleg dafür gefunden, dass es diesen Begriff schon seit langer Zeit im Deutschen gibt.</p>
<p>Der verlinkte Artikel protokolliert einen Vortrag von Peter Eisenberg und ist sehr lesenswert, weil er einige &#8220;Gewissheiten&#8221; über Sprache und ihre korrekte Verwendung fundiert infrage stellt. Mir geht’s da auch an den Kragen, ich stehe nämlich auf Kriegsfuß mit Wendungen des Typs <em>wie wenn</em> oder <em>wie er das sah, überkam ihn Freude </em>(also im Sinne von &#8216;in dem Augenblick, als er es sah &#8230;&#8217;). Auch bei <em>zu was,</em> <em>um was</em> etc. gehe ich auf die Barrikaden.</p>
<p>Ich glaube, beide Wahrheiten sind gültig: Sprache und die Auffassung darüber, was gut klingt, verändern sich. Andererseits muss man nicht über alles frohlocken, was sich da verändert.</p>
<p>Überdies ist es oft auch eine sehr persönliche Sache: Für meine Großmutter, die mich in ihrer Liebe zur Sprache geprägt hat, waren solche Wendungen Fehler ohne Wenn und Aber. Und dann passierte es mir selbst: Eines Tages durfte ich darüber staunen, dass es nicht <em>ich habe das hier zu liegen</em>, sondern <em>ich habe das hier liegen</em> heißt. Mit <em>zu liegen haben</em> bin ich aufgewachsen. Der grüne Duden gab Auskunft, dass <em>zu</em> in diesem Fall standardsprachlich nicht korrekt sei, es aber im Berlinerischen gebräulich wäre. Alles klar, dort liegen meine Wurzeln.</p>
<p>Ich werde es nicht verhindern können, dass <em>wie wenn</em> sich immer mehr durchsetzt. Doch mein Einspruch bei <em>anders wie ihr Mann</em> bleibt bestehen, weil das nicht nur meinen Augen und Ohren wehtut, sondern zudem inhaltlich überhaupt keinen Sinn macht.</p>
<h3>Weiter- und nachlesen</h3>
<p>Im Text zitiertes <a title="Protokoll von Peter Eisenbergs Vortrag auf mediensprache.net" href="http://www.mediensprache.net/de/basix/reports/eisenberg_2007-12-12.aspx" target="_blank">Protokoll einer Vorlesung von Peter Eisenberg</a> mit dem Titel &#8220;Korrektes Deutsch!&#8221; vom 12. Dezember 2007 auf mediensprache.net</p>
<p>Duden Band 9, Richtiges und gutes Deutsch, 6. Auflage. Dudenverlag 2007, S. 1039, oder Stichwort &#8220;zu&#8221;</p>
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		<title>Löchern Sie mich ruhig</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/14/loechern-sie-mich-ruhig/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 14:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Helferlein]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Man wird zurzeit überschwemmt mit neuen Web-2.0.-Diensten und -Angeboten aller Art, aber wenn man etwas braucht, ist es nicht dabei. Seit geraumer Zeit bin ich auf der Suche nach einer unkomplizierten Möglichkeit, Ihnen zu ermöglichen, unverbindlich kleine Rechtschreibfragen und -problemchen loszuwerden. Zunächst dachte ich an Twitter &#8211; dieser Kandidat ist auch noch nicht aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man wird zurzeit überschwemmt mit neuen Web-2.0.-Diensten und -Angeboten aller Art, aber wenn man etwas braucht, ist es nicht dabei. Seit geraumer Zeit bin ich auf der Suche nach einer unkomplizierten Möglichkeit, Ihnen zu ermöglichen, unverbindlich kleine Rechtschreibfragen und -problemchen loszuwerden. Zunächst dachte ich an Twitter &#8211; dieser Kandidat ist auch noch nicht aus dem Rennen. Aber nicht jeder hat sich dort angemeldet oder kennt sich damit aus.</p>
<p>Da kam in Gestalt eines interessanten <a title="Artikel über formspring.me auf peruns weblog" href="http://www.perun.net/2009/12/19/formspring-me-so-einfach-kann-fragen-sein/" target="_blank">Beitrags von perun</a> ein anderer Dienst des Weges, der das zu bieten scheint, wonach ich suchte. Das ist einen Versuch wert, zumal der Ablauf denkbar einfach ist.</p>
<p>In der rechten Navigationsleiste finden Sie die neue Kategorie &#8220;Wo man mich im Netz findet&#8221;, dort ist der <a title="kuhhaut auf formspring.me" href="http://www.formspring.me/keinekuhhaut" target="_blank">Link zu meiner formspring.me-Seite</a> angegeben. Und da können Sie dann ohne Anmeldung anonym draufloslegen. Selbstverständlich freue ich mich ebenso, wenn Sie als registrierter Nutzer Fragen stellen.</p>
<p>Das Ganze ist ein Experiment. Ich behalte mir auch vor, Fragen, die thematisch irrelevant sind, unbeantwortet zu löschen oder die Antwort ob ihrer Komplexität auf einen anderen Kommunikationskanal zu verlegen. Garantie auf Antwort und Turbogarantie gibt&#8217;s natürlich nicht. Und kann es sein, dass die Spammer und Scherzkekse mich mehr löchern als Sie. Oder vielleicht sind Sie alle so fit, dass Sie mir gar keine Fragen stellen wollen. <img src='http://www.keinekuhhaut.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber probieren wir&#8217;s doch einfach mal aus. <img src='http://www.keinekuhhaut.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<item>
		<title>Blog-Artikel</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/12/blog-artikel/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 20:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grammatik-Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungshilfen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ansichten darüber, ob es das Blog oder der Blog heißt, gehen auseinander. Lange Gesichter bei allen, die auf eine Variante gewettet hatten: Falsch sind sie beide nicht; man kann sich nur überlegen, was vielleicht besser wäre. Der Duden führt das Blog als Standardvariante &#8211; ich finde, da trifft er ins Schwarze. Das ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ansichten darüber, ob es <em>das Blog</em> oder <em>der Blog</em> heißt, gehen auseinander. Lange Gesichter bei allen, die auf eine Variante gewettet hatten: Falsch sind sie beide nicht; man kann sich nur überlegen, was vielleicht besser wäre. Der Duden führt <em>das Blog</em> als Standardvariante &#8211; ich finde, da trifft er ins Schwarze.</p>
<p>Das ist eine gute Gelegenheit, sich mal umzusehen, wie das Geschlecht (Genus) von Fremdwörtern ermittelt werden kann. <em>Blog </em>als Verkürzung von <em>Weblog </em>lässt sich durchaus in diesem Zusammenhang besprechen.</p>
<p>Es gibt dazu keine festen Regeln, aber zwei Kriterien, nach denen das Geschlecht von Fremdwörtern üblicherweise gebildet wird.</p>
<p>Einige Endungen lassen sich einem bestimmten Genus zuordnen. Wörter mit der Endung <em>-ion</em> sind weiblich: <em>die Situation, die Qualifikation, die Manipulation, die Flexion</em>. Bei <em>-ing</em> dürfen Sie das Neutrum auspacken: <em>das Handling, das Franchising</em>.</p>
<p>Für unser Weblog/Blog ist die erste Herleitung nicht relevant, wohl aber die zweite: Hier steht nämlich die deutsche Übersetzung oder ein &#8220;sinnverwandtes&#8221; deutsches Wort Pate. Wie man <em>das Weblog </em>am sinnvollsten übersetzt bzw. überträgt, ist etwas umstritten &#8211; die einen tendieren mehr zum Logbuch, die anderen zum Tagebuch. Gemeinsam ist den Begriffen, dass sie sächlichen Geschlechts sind. Ob Sie nun <em>der Logbuch</em> oder <em>der Tagebuch</em> sagen, schief ist es in jedem Fall.</p>
<p>Eine sinnvolle Herleitung für <em>der Blog</em> kenne ich nicht, vermutlich eine reine Konvention. Gibt&#8217;s Vorschläge dazu?</p>
<h3>Nachlesen</h3>
<p>Duden Band 9, Richtiges und gutes Deutsch, 6. Auflage. Dudenverlag 2007, S. 328, oder Stichwort &#8220;Fremdwort, 2. Genus&#8221;</p>
<h3>Weiterlesen und schmunzeln</h3>
<p>Eine persönliche, hintergründige Sicht dazu liefert <a title="Artikel über &quot;der/das Blog&quot; und den Duden 2.0 auf &quot;Dem Arzt ihm sein Blog&quot;" href="http://www.haus.dj/archives/172-Entlig-schraiben-wi-Mann-wil.html" target="_blank">&#8220;Dem Arzt ihm sein Blog&#8221;</a>. [Edit vom 27.01.2010]</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Es ist vollbracht</title>
		<link>http://www.keinekuhhaut.de/2010/01/10/es-ist-vollbracht/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 17:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sato</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab zwei Fragen, die andere und ich selbst mir in letzter Zeit gestellt haben: Wozu bist du mit zwei Auftritten, die thematisch verwandt sind, im Internet vertreten? Und: Gibt&#8217;s den Reader zum Workshop auch separat zu kaufen? Zudem hinkte der &#8220;kuhhaut&#8221;-Auftritt einfach seiner eigenen Entwicklung hinterher. ﻿ Nun ist der große Umbau fertig &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab zwei Fragen, die andere und ich selbst mir in letzter Zeit gestellt haben: Wozu bist du mit zwei Auftritten, die thematisch verwandt sind, im Internet vertreten? Und: Gibt&#8217;s den Reader zum Workshop auch separat zu kaufen? Zudem hinkte der &#8220;kuhhaut&#8221;-Auftritt einfach seiner eigenen Entwicklung hinterher. ﻿</p>
<p>Nun ist der große Umbau fertig &#8211; ein Dank auch an die <a title="CKram design" href="http://www.carolin-kram.de/" target="_blank">beste aller Webmasterinnen</a>. Was ist neu?</p>
<p>1. Statt des alleinigen Workshop-Angebots finden Sie mehrere <a title="Leistungen keinekuhhaut.de" href="http://www.keinekuhhaut.de/leistungen/" target="_blank">Leistungen</a> unter einem Dach versammelt: Lektorat, Vereinheitlichung und Workshop.</p>
<p>2. Ich habe den <a title="Reader keinekuhhaut.de" href="http://www.keinekuhhaut.de/reader/" target="_blank">Reader</a> noch mal grundlegend überarbeitet &#8211; an dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich bei meinem Lektor<a title="Dr. Olaf Krause auf mediensprache.net" href="http://www.mediensprache.net/de/goodies/orthografie.asp" target="_blank"> Dr. Olaf Krause</a> für sein positives Feedback und viele wertvolle Anregungen bedanken.</p>
<p>3. Das Blog hatte seine strenge Ausrichtung auf die Nachbereitung des Workshops längst aufgegeben, der Radius wird sich auch zukünftig erweitern.</p>
<p>4. Die <a title="keinekuhhaut auf Twitter" href="https://twitter.com/keinekuhhaut" target="_blank">&#8220;kuhhaut&#8221; zwitschert</a>. Das fühlt sich erst mal eigenartig an, daran muss ich mich gewöhnen; es hat aber durchaus Potenzial, sinnvoll genutzt zu werden &#8211; neben allem Spaß an der Freud, der auch sein darf.</p>
<p>In diesem Jahr geht es spannend los. Und genau das wünsche ich auch Ihnen &#8211; viele schöne, inspirierende Projekte, Erfolg und vor allem Gesundheit und Freude!</p>
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